Schüleraustausch mit

Borne Sulinowo in Polen

 

Angeregt durch die seit 3 Jahren positiven Erfahrungen mit dem internationalen Begegnungscamp in Rodowo möchten wir unseren Schülern die Möglichkeit bieten, die Kontakte zu unseren polnischen Nachbarn zu intensivieren und einen Schüleraustausch ins Leben rufen. Aus diesem Grund waren Frau Kohnert, Herr Goletz und Herr Behrens nach den Herbstferien in Polen, um mit einem Lyceum in Borne Sulinowo Kontakt aufzunehmen und den Austausch zu planen. Die Stadt Borne Sulinowo liegt ca. 165 km östlich von Stettin.

 

Wir wurden von den polnischen Kollegen nett aufgenommen. Das Ergebnis des Besuches war sehr positiv. Die Gespräche mit Kollegen und Schulleitung lassen eine interessante Zusammenarbeit erwarten. Einige Kollegen der Schule werden uns Anfang März 2015 besuchen, um auch unsere Schule kennen zu lernen.

 

Den Austausch möchten wir mit SchülerInnen der 9. Klassen unserer Schule beginnen. Geplant ist, in der Woche vom 12. bis 18. April 2015 nach Borne Sulinowo zu fahren, wo Schüler unserer beiden Schulen in einem zur Schule gehörenden Hotel/Kulturhaus gemeinsam diese Woche verleben, sich mit verschiedenen Projekten beschäftigen und die Region erkunden.

 

Der Gegenbesuch der polnischen Schüler ist für den Herbst 2015 (neues Schuljahr) geplant.

 

 

Bei all den positiven Erfahrungen und Informationen, die wir mit der Schule in Borne Sulinowo sammeln konnten, schmerzt es uns aber, dass wir die über Jahre erfolgreich gelaufene Jugendbegegnung in Rodowo und den netten Kontakt zu den dortigen Kollegen beenden müssen.

 

Letztendlich war es die weite und beschwerliche Anfahrt (16-stündige Zug- und Busfahrt) und die schlechter gewordene Organisation des Programms in der Bildungsstätte in Rodowo, die uns dazu bewogen hat, uns um eine andere polnische Schule zu bemühen.

 

Ein Blick auf das Kulturhaus mit Jugenhotel in Borne Sulinowo

 Polenaustausch im April 2016

 

Liebe Leser,

Auch in diesem Jahr fand der Polenaustausch mit der Schule aus Borne Solinowo statt. Es war sehr aufregend für die deutschen und polnischen Schüler einander kennen zu lernen und insgesamt 2 Wochen miteinander zu verbringen. Aber erst mal ganz auf Anfang.

 

 

Austausch in Buxtehude

 

Am 24.04.2016 um 16 Uhr kamen die polnischen Austauschschüler nach langer fahrt am Buxtehuder Bahnhof an. Wir fuhren dann mit freiwilligen Fahrern zur Realschule, um unsere Austauschschüler willkommen zu heißen. Nach einer kurzen Rede vor der Schule (von Herrn Lüneburg und Herrn Goletz) konnten wir mit unseren Austauschpartnern nach Hause fahren.

 

Am nächsten Tag trafen wir uns im Freizeithaus Buxtehude alle wieder, um uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Außerdem haben wir die Co Bürgermeisterin  empfangen, die ein paar nette Wörter an uns gerichtet hat. Zum Mittagessen ließen wir uns für eine leckere Pizza im Amadeus nieder, um anschließend eine Stadtführung durch Buxtehude anzutreten. Auch wenn wir leider irgendwann, durch starkes Unwetter abbrechen mussten, war es ein schöner erster Tag.

 

Der nächste Tag begann mit Unterricht in der Schule. Doch wir haben keinen richtigen Unterricht gemacht, sondern haben ein paar kleine Aufgaben in kleinen Gruppen gemacht und es wurden Buxtehuder T-Shirts an die Polen verteilt. Dann ging es in die Küche, denn auf dem Tagesplan stand auch kochen.  Es wurden Vorgang, Hauptgang und Nachspeise zubereitet, wo die Nahrungsmittel erst mal von uns eingekauft werden mussten. Nachdem wir also gegessen hatten, ging es mit der Bahn weiter nach Stade zum Bowlen. Es war sehr lustig und auch so ging ein toller Tag zu Ende.

 

Mittwoch und Donnerstag ging es nach Hamburg und in den zwei Tagen haben wir echt  viel gesehen. Wir haben eine Sightseeing Tour zu Fuß und auch mit dem Schiff gemacht. Zusammen waren wir im Miniatur Wunderland, wo es viel zu staunen gab. Dnach durften wir auch eigenständig losgehen und durch die Läden der Europapassage bummeln. In diesen Tagen war das Wetter auch wieder besser geworden so das wir sogar auf ein Stück Wiese mit großen Stühlen uns sonnen konnten.

 

Freitag der letzte richtige Tag mit den Polen kam viel zu schnell.

Er begann wie in normaler Schultag , heißt in die Schule gehen. Aber wir haben eine Abschiedsrede von unsere Direktoren Frau Schwedt  bekommen und wir konnten Plakate mit witzigen Fotos der Woche gestalten. Es kamen zwei Wunderschöne wenn nicht auch verrückten Plakate dabei raus. Danach hatten wir Schulschluss und somit ein bisschen Freizeit was mit der Familie    zu Unternehmen. Die Schülerdisco mit Herrn Strunk und Frau Marx war echt der Knaller. Sie fand im Freizeithaus statt und wir hatten eine richtigen DJ und einen richtig coolen Raum mit Tanzfläche.  Es wurde gelacht und getanzt und somit ein ordentlicher Abschied gefeiert. Dieser Abend ging leider viel zu schnell vorbei.

 

Am Samstag hieß es früh aufstehen, denn die Polen mussten ihren Zug morgens bekommen. Es flossen Tränen und hier und da wurde auch umarmt. Abschiedsgeschenke wurden verteilt und Handynummern ausgetauscht, bis unsere Austauschschüler im Zug verschwanden und der Zug abfuhr.

 

Doch wir hatten alle im Hinterkopf. Es ist ja noch nicht vorbei!

 

Lea Kohlhaase

 Unsere Zeit in Polen

 

Erstmal mussten wir uns der Fahrt stellen die 10 Stunden dauerte. Aber das hat sich natürlich gelohnt, als wir ankamen wurden wir sehr herzlich empfangen. Die Freude uns alle wieder zu sehen war natürlich groß. Danach stellte sich erst mal die frage mit wem wir in einem Zimmer schlafen aber das war zum Glück schnell gelöst. Zusammen haben wir alle noch einen schönen Abend verbracht.

 

Am nächsten Morgen frühstückten wir alle zusammen und machten uns dann auf den Weg zum Englisch  Unterricht, dass war natürlich eine lustige Stunde. Danach ging es in einen kleinen Museums Raum, wo wir ein bisschen was über die Geschichte von Polen erfuhren.  An diesem tag gab es Mittagessen in einem Altenheim, danach  machten wir noch einen Spaziergang durch Borne Solinowo. Natürlich mussten wir noch was Sportliches machen. Wir gingen alle gemeinsam in die Sporthalle um Fußball zu spielen oder mit Frau Thieme joggen zu gehen.

 

Der nächste Tag war ein echt spannender und aufregender Tag, schließlich durften wir alle mit einem Militärfahrzeug fahren. Davor haben wir aber erst mal noch Mannschaftsspiele gespielt. Danach hatten wir erst mal Freizeit, bis wir dann alle zusammen Piroggen gemacht haben. Dabei darf natürlich keine Mehlschlacht fehlen. Am Abend konnten wir dann endlich die leckeren Piroggen naschen. Das Rezept sollte man sich wirklich

suchen, weil es schmeckt einfach nur göttlich, wieso die mit Frucht in drinnen.

 

Den nächsten Tag ging es dann nach Danzig es war ein langer Weg aber wenn man schon mal in Polen ist,muss man sich auch mal diese Stadt angucken. Nach einer Stadtführung fuhren wir in ein Aquarium wo wir ein bisschen zeit bekamen um uns alles anzugucken. Danach gab es reichlich Pizza für alle. Da wir ja schon mal da waren haben wir uns ein altes Kriegsschiff angeguckt, was sehr interessant war. Als wir wieder in Borne Solinowo waren haben wir den Abend nett ausklingen lassen.

 

Donnerstags haben wir eine Fahrradtour gemacht, al wir an einem kleinem Hütchen ankamen haben wir ein Lagerfeuer gemacht, wo wir dann Würstchen drüber hielten. Danach haben wir eine Gruppenarbeit über Drogen gemacht. Die wir dann an unsere Unterkunft zu ende führten. Am Nachmittag konnte jeder mit seinem Austauschschüler/-in zu deren familien gehen. Nach paar Stunden trafen wir uns dann bei einer Austauschschülerin wo wir uns alle nett hinsetzten und ein bisschen klönten. Am Abend berichtete natürlich jeder wie es war also die, die bei ihrem Austauschschülern Zuhause waren. Aber an diesem Abend feierten wir auch alle auf einer Party bei uns. Wir lachten und tanzten und hatten einfach ganz viel Spaß.

 

Am letztem so richtigem Tag in Borne Solinowo, hatten wir Morgens erst mal Kunstunterricht. Wo wir feststellen mussten das die Polen alle so gut zeichnen konnten. Nach dem Unterricht fuhren wir dann auf ein ökologischen Bauernhof, wo wir eigenes Brot backten und wir uns mit Getreide auseinandersetzten. Natürlich haben wir auch einen Rundgang bekommen und dieser Bauernhof war wirklich riesig. Am Abend kauften wir alle noch Proviant und stellten Plakate her. Und wir bekamen sogar einen Ehrengast, unser guter Freund aus Polen der leider bei diesem Austausch nicht mehr teilen nehmen konnten. Wo sich der Abend dem Ende zu neigte bekamen wir alle süße kleine Geschenke über die man sich einfach nur freuen konnte.

 

Der nächste Tag begann sehr früh da wir lange fahren mussten. Der Abschied war auf eine Art und Weise schön aber man wollte am liebsten noch ein bisschen bleiben.

Um ca. 16 Uhr waren wir wieder Zuhause wo wir schon Sehnsüchtig von unseren Eltern empfangen wollten.

Und so endete unsere aufregende Woche in Polen .

 

Lea Kohlhaase

 

Bericht von der Fahrt nach Rodowo/Masuren.

15 Schüler unserer Schule nahmen an der Jugendbegegnung vom 15.09. - 21.09.2013 teil.

 

Am Sonntag, den 15. September ging es los. Wir haben uns schon um 5.40 Uhr am Bahnhof in Buxtehude getroffen. Alle waren sehr müde. Zuerst ging es mit der S-Bahn nach Hamburg und von dort mit einem ICE nach Lübeck, da der Regionalzug ausgefallen war. Unsere Fahrt endete an diesem Tag aber nicht in Polen, sondern außerplanmäßig in Lübeck. Bahnbedienstete hatten versäumt, unsere Zugverspätung weiter zu geben. Daraufhin haben wir den einzigen für uns infra-ge kommenden Anschlusszug nach Stettin verpasst. Nach einigem hin und her blieb uns nichts anderes übrig, als wieder nach Hause zu fahren. Für unsere Familien war das natürlich eine große Überraschung.

Am nächsten Tag versuchten wir erneut unser Glück. Es begann am Bahnhof Buxtehude um 5.50 Uhr. Aber auch diese Fahrt lief nicht ohne Probleme ab. Die Bahnstrecke zwischen Buxtehude und Neugraben war gesperrt . . .!?! . . . Glücklicherweise konnten uns einige Eltern mit ihren Au-tos nach Neugraben bringen. Der zweite Anlauf hat dann aber problemlos geklappt. Nach 16-stündige Fahrt wurden wir im Begegnungscamp Rodowo von den polnischen Schülern herzlich begrüßt.

Am ersten Tag ging es im Programm viel ums Kennenlernen. Mit verschiedenen Spielen haben wir versucht uns die Namen der polnischen Schüler zu merken.

Auch am Dienstag ging es zunächst wieder um den Kontaktaufbau zu den polnischen Schülern. Ein weiteres Ziel waren auch einzelne polnische Wörter kennenzulernen. Neben den festen Pro-grammpunkten gab es aber auch viel Freizeit.

Am Mittwoch haben wir einen „Wandertrip“ in den nahen Wald gemacht. Wir haben auf dem Weg dorthin und am See in Gruppen gemeinsam mit den polnischen Schülern Aufgaben gelöst und dabei die Gegend erkundet. Am Abend haben die polnischen Schüler den „polnischen Abend“ veranstaltet. Sie haben uns polnische Volkstänze gezeigt und versucht, uns ein paar Wör-ter auf Polnisch beizubringen. Weiterhin haben sie uns Bilder aus der Region Masuren gezeigt. Es war ein lustiger und schöner Abend.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus zur Wolfsschanze gefahren. Wir haben dort eine interes-sante Führung durch das Gelände und die Bunker bekommen. Nach ca. 2 Stunden setzten wir die Fahrt mit dem Bus Richtung Olsztyn/Allenstein fort. In Olsztyn hatten wir Freizeit. Konnten auf eigene Faust die Stadt erkunden, essen gehen und einige Geschenke für zu Hause kaufen oder einfach nur chillen.

Am Freitag stand der Deutsche Abend auf dem Programm. Auf den haben wir uns den Tag über vorbereitet. Mit dem Theaterstück „Der Hase und der Igel“, einigen Spielen, Promi Raten und vielem mehr haben wir versucht den Polen ein wenig von Deutschland vorzustellen. Dann muss-ten wir auch schon wieder unsere Koffer packen. Am Samstagmorgen gegen 4.30 Uhr hat uns der Bus, der uns zum Bahnhof nach Olsztyn bringen sollte, abgeholt. Die meisten haben gar nicht erst geschlafen. Auch die polnischen Schüler sind mit wach geblieben, um sich am Morgen von uns verabschieden zu können.

Nach langer Zugfahrt waren wir alle froh am Samstagabend gegen 21.40 Uhr wieder zu Hause zu sein. Doch trotz der nervigen Fahrt war es eine echt tolle Woche und viele wären gern noch ein paar Tage länger dort geblieben!

 

Dieser Bericht wurde von Lisa Göbel geschrieben!

 

Bedanken möchten wir uns bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Schulverein unserer Schule für die finanzielle Unterstützung.

 

Camp Rodowo
Camp Rodowo
Schloss Olsztyn/Allenstein
Schloss Olsztyn/Allenstein
Besuch der Wolfsschanze
Besuch der Wolfsschanze

Vom 07.10. bis 13.10.2012 nahmen Schüler unserer Schule an einem Jugendaustausch in Polen teil.

Hier der Bericht von Nina Saleina (Klasse 8b) über unserer Fahrt nach Sorkwity (ehemals Soquitten) Rodowo /Masuren

 

Sonntag, 07.10.2012

Unsere Fahrt begann morgens um 6.21 Uhr am Bahnhof in Buxtehude.

Alle Eltern waren dabei, um uns zu verabschieden. Die Fahrt ging über Hamburg Hauptbahnhof weiter Richtung Lübeck. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt. In Lübeck stiegen wir in eine Kleinbahn, die uns nach Stettin/Polen brachte. Ab Stettin führen wir mit einem IC nach Olsztyn (ehemals Allenstein). Die Fahrt war sehr lang und anstrengend. Als wir so gegen Mitternacht angekommen waren, wurden wir von der polnischen Schulklasse nett empfangen. Nach einem kurzen Abendbrot ging es ins Bett.

 

Montag, 08.10.2012

Am Vormittag haben wir Kennenlernspiele gespielt. Am Nachmittag stand eine „Schnitzeljagd“ durch das Camp und dem nahen Wald auf dem Programm. Mit weiteren Kennenlernspielen am Abend ging der 2. Besuchstag zu Ende.

 

Dienstag 09.10.2012

Morgens haben wir uns mit ökologischen Fragen beschäftigt und dazu Plakate gemacht. Am Nachmittag ging es lustig zu. Aus Recycling-Sachen haben wir Kleidungsstücke gestaltet. Am Abend haben wir diese auf einer kleinen Modenschau vorgestellt.

 

Mittwoch 10.10.2012

Vormittags haben wir verschiedene Vertrauens-Spiele gemacht. Am Nachmittag fand ein

Workshop zum Thema Musik statt. Aus verschiedenen Gebrauchsgegenständen haben wir

Instrumente hergestellt. Der Abend wurde von der polnischen Schülergruppe organisiert. Ziel des Polnischen Abends war, uns mit Besonderheiten und der Kultur der Region vertraut zu machen.

 

Donnerstag, 11.10.2012

Gleich nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus in die Stadt Olsztyn gefahren. Dort besuchten wir ein Museum über die Tierwelt der Masuren. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und durften in Gruppen durch die Stadt bummeln. Der Abend gehörte uns. Wir haben den Deutschen Abend veranstaltet. Die Geschichte vom Hasen und Igel wurde vorgestellt. Es ging um „den Hund, der mit dem Schwanz bellt“ und um eine kleine Power Point Präsentation mit Bildern aus Buxtehude.

 

Freitag, 12.10.2012

Das Thema des letzten Tages war der Bau einer neuen Ökogemeinde. In Gruppen von je 4 Schülern hatten wir die Aufgabe uns auf dem Gelände des Camps einen Ort zu suchen, indem wir einen eigenen kleinen Staat „gründen“ mit Hymne, Flagge usw. Am Nachmittag musste jede Gruppe „ihren Staat“ der Gesamtgruppe vorstellen.

Am Abend gab es die große Abschiedsparty, die von den Teamern veranstaltet wurde. Sog. kleine Oskars wurden an die Schüler verteilt, die im Laufe der Woche durch besonderen Einsatz aufgefallen waren. Danach gab es eine Disco. Die letzte Nacht fiel sehr kurz aus. Wir haben kaum geschlafen. Die meisten Poen haben mit uns die Nacht durchgemacht, um uns morgens um 5.00 Uhr verabschieden zu können,

 

Samstag, 13.10.2012

Morgens um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Der Bus fuhr um 5.30 Uhr vom Camp ab. Um 6.07 Uhr fuhr der Zug ab Olsztyn. Abends waren wir um 22.00 Uhr zu Hause.

Es war eine sehr schöne, spannende und lehrreiche Woche. Wir haben viele nette polnische Jugendliche kennengelernt.